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Hey Ihr... Hier schreiben zwei verrückte Cb-Schwämme eine ff ^^ Wenn ihr mögt und Zeit habt, könnt ihr sie euch gerne durchlesen... Und wenn ihr dann noch lustig seid, könnt ihr auch gerne etwas hinterlassen, einen Kommi oder so :D Wir freuen uns ^^ die sasa und die lara Ps: für alle, die es nicht wissen: Cb-Schwamm - Cinema Bizarre-Fan :D

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25. Kapitel ~Kairo...

~Laras Sicht~

So. Meine Wohnung, mein Reich. Keine Unordnung -hust-, keine vielen Menschen, Ruuuuhe und Frieden. Seit einigen Wochen wohne ich schon wieder hier und alle sind glücklich damit. Alle, bis auf meine Träume, aber das ist eine andere Geschichte... und ich bin nicht wie Yu. Ich lasse mich nicht bequatschen! Wenn man einen Monat in der Chaos-WG schlechthin verbracht hat, gibt man entweder ständig nach und wird unzufrieden oder man setzt sich durch und lässt sich nicht unterdrücken. Wie gut, dass niemand von ihnen weiß, wo ich wohne. Da es mir grad zu ruhig ist, suche ich meine Lieblings-CD und lege sie in meine riesengroße Stereoanlage. Die rauhe Stimme von Austin Winkler macht mich zwar nicht ruhiger aber man kann zu Get Stoned wunderbar seinen Frust wegtanzen. Und das tue ich auch. Mitten im Wohnzimmer. Und Pancakes, mein Hase, den ich mir aus lauter Einsamke... Tierliebe angeschafft habe, wohnt nun vorsichtshalber im Flur. Ich glaube, Hasenohren sind empfindlich. Also bewege ich mich so durchs Wohnzimmer und rocke ab. Ich meine, wer wird es mir verübeln? Nicht, dass ich die sechs irgendwie vermissen würde, nein, ich sehe sie als mein erster Job als Psychologin. Mediation (Streitschlichtung) geglückt, alle glücklich und froh, Psychologin auch glücklich und froh. Und die waren für eine länger haltende Freundschaft nicht ganz das Wahre. Vermutlich wäre ich irgendwann selbst verrückt geworden. Plötzlich packt mir jemand von hinten auf die Schultern. Ich schreie auf und drehe mich um. Kairo steht hinter mir. Kairo?! Den habe ich schon seit meinem Umzug von meinen Eltern nicht mehr gesehen! Schnell renne ich zu meiner Anlage und stelle die Musik aus.
"Kairo! Was... was führt dich hierher?" frage ich ihn und finde es nicht mal schlimm, dass ich nur ein Top und eine Jogginghose trage. Kairo kenne ich seitdem ich sieben Jahre alt war. Da war er neun und hat zwei Jungs verhauen, die mich geärgert haben. Mein Kairo! Ach, wie ich ihn liebe! Nur rein platonisch, denn mein Schatz ist schwul. Und ich war die Erste, die davon erfahren hat.
"Ich dachte mir, ich schaue mal nach dir!" sagt er und setzt sich einfach auf meinen Sessel.
"Willst du was essen? Trinken? Irgendwas?" frage ich, ganz die nette Gastgeberin.
"Trinken wäre fein. Hast du ein Bier?"
"Seit wann trinkst du Bier?" frage ich. Soweit ich mich erinnere, meinte er immer, Bier wäre ein Hetengesöff.
"Nun, ich muss bald jemanden bekehren. Dazu muss ich mich bestimmt an den Geschmack von dem Zeugs gewöhnen." sagt er und lehnt sich genüsslich zurück. Also hole ich uns zwei Köpis und nehme Pancakes mit hinein ins Wohnzimmer zurück.
"Nette Bude, Larali, meinst du, ich kann hier wohnen?" fragt er. Ich durchschaue ihn sofort.
"Was hast du vor?"
"I want YU!" sagt er und trinkt verträumt einen Schluck aus der Flasche.
"Verarsch mich nicht!" Leider kann man in der wörtlichen Rede nicht sehen, wie man etwas schreibt, von daher habe ich keine Ahnung, was er meint und fühle mich angesprochen. Er grinst mich an. Sein breites Grinsen. Er führt was im Schilde.
"Laralileinchen, Laralileinchen." sagt er und schüttelt gespielt missbilligend den Kopf. Ich gucke ihn schief an.
"Was denn?" fragte ich irritiert und trinke einen Schluck von dem Bier auf Ex.
"Du bist zwar für eine Frau relativ attraktiv aber nicht attraktiv genug, um mich zu bekehren. Aber ich.. Yu... ich liebe ihn, Lara. Verstehst du das?"
"Ja. NEIN! Sagtest du YU????" Oh nein. Oh nein. Oh nein. Das kann nicht wahr sein.
"Jaah. Er war mit einem Sohn unterwegs und er meinte, der gehöre seinem Freund. Aber nicht so ein Freund sondern so, wie wir Freunde sind."
Ich kann nicht anders. Ich lache laut los. Und krieg mich nicht mehr ein.
"Was ist denn daran so lustig?" fragt Kairo und schmollt.
"Tut mir Leid, aber YU??? Schwul??? Ich glaube nicht." sage ich, wieder gefasst und hole Pancakes aus ihrem Käfig und setze sie auf meinen Schoß. Wäre sie männlich, hätte ich sie Oreo genannt. Aber egal.
"Warum nicht?" fragt Kairo. Genauso motiviert, wie er vorhin wirkte, genauso traurig wirkt er jetzt.
"Er liebt es Mädchen auszuchecken, weißt du? So habe ich ihn quasi auch kennen gelernt. Er hat die hohlste Nuss der ganzen Uni ausgecheckt, du weißt schon, eine der Marke 'Die Welt stürzt ein, mein Fingernagel ist abgebrochen' und dann ist der Kinderwagen weggerollt und ich hab den Kleinen gerettet."
Jetzt lacht Kairo los.
"Und du nennst dich Psychologin?" fragt er, als er sich halbwegs beruhigt hat. Hä? Ich verstehe nichts mehr.
"Das ist eine Masche. Er versteckt vor allen und vermutlich noch vor sich selbst, dass er tief in seinem Inneren schwul ist! Oder warum wohnt er sonst noch mit einem Freund und einem Baby zusammen? Doch wohl deswegen!"
Ich seufze.
"Es sind vier Freunde, Yu und ein Baby!" sage ich.
"Im Ernst? Du kennst sie???" Wenn Kairo mich vorher nicht schon gemocht hatte, dann aber auf jeden Fall in diesem Augenblick. Er schaut mich an, als hätte ich ihm verkündet, dass er zu Weihnachten mindestens einen Ferrari bekommt. Sein Strahlen ist unbezahlbar. Was tu ich nicht alles für einen Freund?! In dem Moment klingelt es. Ich geh nicht. Kann nur jemand sein, den ich nicht sehen will.
"Willst du nicht aufmachen?!"
"Nein. Entweder ist es die hohle Nuss oder sonst jemand, den ich nicht sehen will." sage ich achselzuckend und trinke mein Bier aus und setze Pancakes auf den Boden.
"Ehm..." fängt Kairo entschuldigend an. Da knackt auch schon der Schlüssel im Schloss. Ich gucke ihn wütend an.
"Ja, also ich habe deinen Zweitschlüssel gefunden und ihn wohl nicht wieder unter die Fußmatte zurück gelegt." sagt er entschuldigend. ARGH! Wütend stürze ich mich auf ihn und fange an, ihn ordentlich zu verhauen. Altes Überbleibsel aus Kindertagen. Als ich dann mal aufsehe, sehe ich noch, wie Strify sich umdreht und die Wohnung verlässt. Mit einem wohl ziemlich "intelligenten" Gesichtsausdruck schubst mich Kairo von sich runter und auf den Boden. Ich fahre mir mit der Hand durch die Haare und weiß nicht weiter.
"Wer war denn das?" fragt Kairo sofort neugierig.
"Lange Geschichte." sage ich kurz angebunden und suche nach Pancakes. Na toll, der Hase ist weg! Ich will meinen Hasen!!!!!! Also rase ich meinem Tier hinterher ins Treppenhaus. Doch dort ist weder Strify noch Hase noch sonst was Weißes bzw. Blondes oder ähnliches zu sehen. Gefrustet setze ich mich auf die Treppe.
"Kindchen, ist alles okay?" fragt meine Nachbarin, eine liebenswerte alte Dame, der ich dann und wann schon mal beim Einkaufen geholfen habe.
"Sicher. Ich habe nur gerade alles verloren, was mir was bedeutet hat." sage ich, stehe wieder auf und gehe in Richtung Türrahmen.
"Also, was ist, Lieblingslara? Zimmer? Ja, oder nein? Ich will auch nur erst mal drei Monate hier bleiben. Und wenn er sich dann nicht überzeugen lässt, dann gehe ich!" sagt Kairo und grinst.
"Mach, was du willst." sage ich und gehe an ihm vorbei in mein Zimmer, während er seine Sachen aus dem Auto holt und sich häuslich einrichtet.

16.10.07 20:23
 


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